Regeltechnik

Die kurz bevorstehende Weltmeisterschaft der Frauen stand unter dem Stern der Regeländerungen (wir berichteten). Unter anderem sollte die Zahl der Pässe beim passiven Spiel begrenzt, eine Zwangspause für Verletzte eingeführt und die Farbe Blau ins Repertoire der Karten der Unparteiischen aufgenommen werden. Wie nun bekannt wurde kommt auch alles, allerdings nicht wie geplant. Zumindest zwei Nationen aus Skandinavien intervenierten erfolgreich und erreichten dadurch zumindest einen Aufschub für die Einführung der fünf neuen Regeln. Nach derzeitigem Stand soll das neue und dann geänderte Regelwerk pünktlich zum 01.07.2017 eintreten und somit für das Spieljahr 2017/18 verbindlich sein.

Bei den Nachwuchs-Weltmeisterschaften wurden im Sommer von der Internationnalen Handballföderation (IHF) die neuen REgeln bereits getestet und von der Regelkommission des Weltverbands für gut befunden. Jetzt werden fünf neue Regeln bereits bei der Frauen-Weltmeisterschaft in Dänemark (5. bis 20. Dezember) umgesetzt, die erst ab Mitte 2017 gültig sein sollen. Die Teilnehmer des Turniers wurden durch die IHF bereits vorab über die Neuerungen informiert. Sie betreffen die neue blaue Karte, die letzte Spielminute, einen siebten Feldspieler, passives Spiel und Verletzungsunterbrechungen. 

Nachstehend finden Sie die Erläuterungen zu den neuen Regelentwürfen.

Am heutigen Samstag geht es in die entscheidende Phase im Rennen um die Deutsche Meisterschaft zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem THW Kiel. Die Löwen treten auswärts beim VfL Gummersbach an, Titelverteidiger Kiel empfängt parallel hierzu die Füchse Berlin. Beide Spiele sind ab 15.45 Uhr im Sport1-Livestream zu sehen, eine Konferenz gibt es ab 16 Uhr im Free-TV.

Derzeit liegen die Baden-Württembergischen Löwen mit insgesamt sieben Treffern vor dem Schleswig-Holsteinischen Rekordmeister in Führung. Doch was geschieht, sollte das Punkte- und Torverhältnis am Ende ausgeglichen sein? Entscheiden dann die geworfenen Tore oder etwa der direkte Vergleich?

Im aktuellen Spieljahr 2015/16 wird es in den Bundesligen eine regeltechnische Veränderung geben. Die Regelungen gelten nur für die 1. und 2. Bundesliga (Männer & Frauen) bei Supercup- und Meisterschaftsspielen. Der DHB-Pokal sowie Spiele unterhalb der zweiten Bundesliga sind nicht betroffen. In beiden Ligaverbänden wird künftig zur Erprobung folgende Modifikation der letzten Spielminute umgesetzt. 

Vermehrt erreichen uns Anfragen, im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf Schiedsrichterlehrgänge und mit Bezug zum Regelfragenkatalog der IHF.
Zum Spieljahr 2010/11 wurde eine Anpassung der deutschen Version des Regelfragenkatalogs vorgenommen und dieser mit sogenannten „Ergänzungsfragen“ versehen. Darüber hinaus wurden vereinzelt Fragen gestrichen. Seither sind dadruch bedingt verschiedene Versionen des Fragenkatalogs im Umflauf.
Aus aktuellem Anlass möchten wir deshalb darüber informieren, dass diese veränderte Version keine Gültigkeit hat und demzufolge nicht verwendet werden sollte.