Aus- und Fortbildung

Die Eliteschiedsrichter des Deutschen Handballbundes (DHB) werden Schauspiel-Einlagen in der kommenden Bundesliga-Saison konsequent ahnden: „Es gibt eine Tendenz dahingehend, Strafen des Gegenspielers mit vorgetäuschten Gesichtstreffern provozieren zu wollen“, sagte DHB-Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß nach eingehender Analyse der abgelaufenen Spielzeit. „Dieses unsportliche Verhalten wollen wir stoppen. Wir werden Fouls konsequent bestrafen, wir werden aber auch strikt gegen vorgetäuschte Fouls vorgehen“.

Auch in der Sommerpause ruht der Handball in der Bundesliga nicht. Zahlreiche Mannschaften nehmen an Turnieren in aller Welt teil oder haben mit ihren Saisonvorbereitungen längst begonnen. Gleichermaßen gilt dies für die Schiedsrichter-Elite des Deutschen Handballbundes. An diesem Wochenende kommen die unparteiischen des Elite- und Anschlusskaders wie jedes Jahr zu ihrem Sommerlehrgang zusammen. Auf dem Lehrgangsplan stehen auch diesmal neben Regel- und Videotests, zahlreiche sportliche Überprüfungen. Angesichts der zu erwartenden hohen Temperaturen eine besondere Herausforderung für die Referees.

Traditionell im Januar treffen sich die verschiedenen Kader der DHB-Schiedsrichter zu ihrem Halbzeitlehrgang im sachsen-anhaltinischen Halberstadt. Am vergangen Wochenende bereiteten sich die 18 Schiedsrichtergespanne des DHB Elite- und Anschlusskaders auf die zweite Halbserie der Saison 2013/2014 vor.
Im Mittelpunkt standen neben einer ausführlichen Analyse der Leistungen in der Hinrunde auch regeltechnische Schwerpunkte sowie die obligatorischen Leistungstests. „Wir haben die Hinrunde kritisch be- und ausgewertet.

Die Sparkassen-Trophy der weiblichen Jugend, die zum neunten Mal in Nellingen stattfand, gilt nicht nur als Karriere-Sprungbrett für talentierte Spielerinnen, sondern auch für zahlreiche Nachwuchsschiedsrichterinnen und -schiedsrichter. „Wir wollen ganz bewusst vor allem junge Schiedsrichterinnen einsetzen, um sie zu motivieren und ihnen auch Erfahrung auf internationaler Ebene zu ermöglichen“, erklärt Hans Artschwager, Präsident des Handballverbandes Württemberg. 

Am vergangenen Sonntag trafen sich die Mitglieder der vier Bezirksförderkader in Magdeburg zu einem besonderen Termin. Das Heimspiel des SC Magdeburg gegen den VfL Gummersbach stand auf dem Plan.

Durch die Kooperationsvereinbarung des SC Magdeburg mit dem Handball-Verband Sachsen- Anhalt im Bereich Nachwuchsschiedsrichterarbeit war es uns möglich, eines der Heimspiele zu erleben. Unser Dank gilt hierbei noch einmal den Verantwortlichen  des SCM, welche dieses Event ermöglicht haben. Gemeinsam konnte man das Spiel genießen und seine ganz eigenen Eindrücke sammeln.